Herzlich willkommen auf meiner
privaten Homepage
www.baerbel-jensch.de

Meine Seiten
Bärbel Jensch(geb. Müller) 1967

Familienalbum

Meine Freunde

Meine Kindheit

Der Garten 1998-2009
 
 

 

Berlin Moabit , mein Bezirk , meine Heimat
----------------------------------------------
Icke.......
In vierter Generation in Berlin Moabit geboren, unweit dem Poststadion.Unsere Wohnstraße war die Werftstraße, 5 Minuten fuhr ich als Kind mit dem Fahrrad, in mein schon damaliges Poststadion.Früher erzählte meine Mutter, waren in der Invalidenstraße wo heute der große Lehrter Hauptbahnhof ist, alles Kasernen. Ich kenne dies als Kind in den fünfziger Jahren nur als Ruinen. Heute steht dort die Zille-Siedlung. Also quer durch und schon war man dort, ein schönes Freibad, Fußballplätze und das Stadion. Dies wurde im Auftrag der Reichpostverwaltung auf dem Gelände des damaligen Exerzierplatzes der Garde-Ulanen unweit des damaligen Berlin Lehrter Stadtbahnhofs gebaut.Unser Poststadion. Zwischen 1926 und 1929 wurde das große Wettkampfstadion erbaut für ursprünglich 35.000 Zuschauer. Unser Leichtathletikstadion, wo heute der ASV, also wir Sportler, unser Unwesen treiben, gab es schon 1929.Teile des Stadions wurden im Krieg zerstört und 1945 bereits wieder aufgebaut. Und nun kommt mein Auftritt.....Bereits als Kleinkind schob mich mein Großvater stolz mit Anzug, Schlips und Kragen, also feingemacht, sonntags zum Fußballschauen in das Stadion.Mein Opa war einer der besten Fußballer seiner Zeit gewesen und hatte in der Stadtmannschaft gespielt. Meine Mutter erzählte, das war " WAS BESONDERES ", dass ein Mann einen Kinderwagen schob, aber OPA war sehr für seine Enkelin und für den Sport. Er kaufte mir den 1. Schlitten, das 1. kleine Dreirad. Sicherlich kann ich mich nicht mehr daran erinnern,aber als Großvater 1953, viel zu jung verstarb, trauerte nicht nur die Fußballwelt, sondern auch die ganzen Geschäftsleute rund ums Poststadion,denn mein Opa war sehr sehr beliebt, anders als später meine Mutter.Wenn mein Großvater wüsste, dass seine Enkelin heute den ASV als Vorsitzende leitet, wie stolz wäre er auf mich! Das ist für mich heute noch eine Freude, nur daran zu denken. Ja das Poststadion, unsere Anlaufstelle unserer Sportler, meinen Freunden vom ASV ist etwas ganz BESONDERES in meinem Leben. Eine Wohlfühloase, schon als junges Mädel jeden Tag Training, Diskus, Kugel, Speer, im Winter mit Handschuhen und oft allein.Ich wusste, ohne Fleiß keinen Preis, so ist es heute noch in mir. Einen Kämpferin, eine Arbeiterin, ich weiß, dass ich das bin.Aber sicherlich steckt es in einem Mensch drin, sind es die Gene, die Umwelt meiner Kindheit, eines hektischen Kohlenhändlerbetriebes? Das wissen heutzutage noch nicht mal die Forscher. Das Poststadion war früher eines der wichtigsten Berliner Sportstätten, die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft trug mehrere Spiele dort aus.1930 gegen England waren dort 50.000 Zuschauer.1936 sogar nach Erweiterung des Stadions waren 55.000 Besucher beim Spiel Deutschland gegen Norwegen. Die deutsche Mannschaft verlor unter den Augen der gesamten Führung des Dritten Reichs mit 0:2.Später gab es dann das Olympiastadion und das Poststadion war nicht mehr so in......Ach ja, 1935 boxte in unserem Stadion Max Schmeling gegen Paulino Uzcudun.Was für eine Geschichte, was für eine "Sportwelt von damals". 2003 wurde das marode Stadion saniert. Seit 2005 gibt es eine Kunstlaufbahn. Seit nunmehr 61 Jahre gibt es den ASV und das hauptsächlich in diesem Poststadion. Ja und das wir in Berlin-Moabit, im Poststadion, immer im GRÜNEN waren, hängt mit dem darum liegenden wunderschönen Fritz-Schloß-Park zusammen. Also Erholung pur, Sauerstoff optimal. Ja unser Sportverein liegt ja nun im ehemaligen Westteil der Stadt, unweit der Invalidenbrücke. Dort war ja nun die Mauer und unsere Welt endete bis 1989 an der Sandkrugbrücke (5 Minuten vom Poststadion). Von da an veränderte sich auch unser Sportverein. Natürlich haben wir jetzt Mitglieder aus allen Berliner Bezirken, oder aus Dresden sowie aus Frankfurt am Main oder Stuttgart. Alles ist normal geworden, unsere Kinder kennen es nicht anders.Menschen von allen Ländern... Wie wunderbar unsere Anlaufstadion ist, sehen wir im Winter! Mit unseren " Stadtführungen " samstags durch Berlin -Mitte für unsere Neuberliner, Migrantenfamilien.Wir haben, zu Fuß 10 Minuten zur Siegessäule, zum Schloss Bellevue, zum Lehrter Hauptbahnhof, zum Haus der Kulturen usw...15 Minuten zum Reichstag, zum Brandenburger Tor, UNTER DEN LINDEN usw...Nicht zu vergessen der herrliche Tiergarten, quer durch zum ZOO und Kurfürstendamm. Ja, das ist unsere ASV-Heimat, unser Berlin-Moabit, Tiergarten, heute Berlin-MITTE .Das ist meine Heimat mein wunderschönes Berlin. 20 Jahre lebte ich in Spandau, auch dort war es schön, aber nun lebe ich, wir seit 1 Jahr wieder hier.Jahrelange Fahrten hin und her sind vorbei, viele KM für meinen Sportverein gefahren. Manchmal am Tag 2 x hin und her, das waren dann so ca. 60 KM am Tag, das war schon verrückt und teuer. Zum Glück gibt es jetzt die Thomasiustraße (5 Minuten zum Stadion)
Wie schön ist doch Berlin, mein Berlin, unser Berlin.
Berlin-Moabit natürlich......baerbel-moabit

 Meine Artikel

"Neu"

Artikel - Legende

Mein Ehrenamt

           Vorsitzende ASV Berlin e.V.

Abteilungsleiterin ASV Berlin e.V. Leichtathletik

Meine sportlichen Erfolge

                  8x Deutsche Meisterin,
Kugel, Diskus und Speer

Mein Sohn Michael bei seiner Lieblingsdisziplin dem Kugelstossen.   Sport im Bild, aus dem Album von Bärbel Jensch
Ich in den Medien
" Mutter couragiert"
Deutsche Welle
Der Prävention
LandesSportBund
Fernsehen