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Angela und Oma Baatzsch
 
Opa Günter
Meine Hobbys waren im Leben noch unser
Garten in Spandau, wo wir 11 schöne Gartenjahre verbrachten mit
vielen ASV-Feiern. Auch habe ich meine arbeitsfreien Jahre mit
Filmstatistenarbeit erfüllt, viele "STARS" kennen gelernt und
einmal bei mehr als 1000 Bewerbern bei SAT 1 , den 1 Platz
belegt in einem lustigen Frage- und Ratespiel " Ströhleins
Experten ". Ich gewann die Riesensumme von 500 Euro. Immer offen
für NEUES, besonders für " Menschen und meinen vielen Kindern
vom ASV ". Ach ja Kochen für Familie und Freunde, LESEN und das
SCHREIBEN, Reisen nach Sylt und kleine Fahrten nach Dresden zu
Freunden
machen mir viel Spaß. Meine Freundin Angela sagt von mir,
soziale Arbeiten, Psychologie,einfach Menschen helfen wollen.
So, nun wollen wir das einfach mal so stehenlassen.......... |
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In der Mitte, mein Vater

| Mutti ("Friedel Müller geb.Gradowski, Tante
Hilde (Mitte)Cousine meiner Mutter, war Tänzerin im
Friedrichstadtpalast,rechts meine Oma Gertrud
Gradowski.Mein Temperament soll ich von ihr geerbt
haben.Eine sehr beliebte Geschäftsfrau und sehr
lebensfroh.Mein 2.Vorname ist Gertrud nach meiner
Großmutter. |

Mein Großvater Johann
Gradowsky, "mein Großvater, war ein toller Fußballer ,"
damals spielte er als junger Mann in der
"Stadtmannschaft Berlin" und schob mich im Kinderwagen
in das Poststadion mit Anzug, Schlips und Kragen...
( war damals was besonderes!!! )
1.Generation war Michael Gradowsky.
2.Generation Kohlenhändler.
Johann Gradowsky
3.Generation waren meine Eltern.... |

Tante Anni mit Weinglas und Ehemann
1 (Werner) meine Großtante (Schwester meines Großvaters
Gradowski)
wurde 93 Jahre. Meine Mutter pflegte sie bis zum Schluß.
Mit 80 Jahren ist Tante Anni mit mir das 1.Mal in ein
Flugzeug gestiegen.Sie war immer gern gereist aber noch
nie geflogen. Es gefiel ihr so gut, dass sie mit meinen
Eltern noch mehrmals nach Spanien flog. Sie war eine
tolle, lebensbejahende Frau, sehr modern zu damaliger
Zeit. |
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Ich möchte " KEINEN langweilen ", der meine Homepage
besucht, evtl. anspornen, Sport zu treiben oder einfach mal mit
einer Tasse Kaffee eine kurze Biographie von mir zu lesen. Ja,
ja der Sport ist mein Leben. Geboren 1949 in Berlin-Moabit,
Geburtsstunde des ASV Berlin, meinem Verein. Als Kind
einer Kohlenhändlerfamilie wurde ich in einem hektischen
Haushalt groß, schleppte schon die Kohlentüten im Laden (aus
Spaß) hin und her und baute da sicherlich meine Kraft damals
schon auf. In Moabit in die Grundschule gegangen, dann in die
Theodor-Fontane-Schule gewechselt, zum Schluss im Büro als Groß
-und Außenhandelskaufmann gelandet, letztendlich bis zum
bitteren Ende der AEG in der Personalabteilung mein Berufsleben
verbracht. Sport war mein Leben und es verging kein Tag, wo ich
nicht trainiert habe im Poststadion, sogar oft SONNTAGS. Ja Eltern als Kohlenhändler zu haben, war in den Fünfziger
Jahren "WAS" Besonderes. Meine Kindheit spielte sich vor dem
Laden ab und auf dem großen Kohlenplatz/Lager hinter der S-Bahn
an der Lüneburger Straße. Ich spielte immer draussen mit vielen
Kindern und war immer damals bereits ein Kind der Gruppe. Mutter
sagte immer, sie ist nicht wie ein Einzelkind. Dort hatten wir
einen Lagerplatz, wo die Waggons ankamen mit Braunkohle aus
Senftenberg oder Borna. Dies war in den Zeiten des kalten
Krieges ziemlich schwierig. Es lagerten dort oft mehr als 20
Waggons Kohle, die aufgestapelt als Vorrat für kalte Winter ,
denn oft kam dann keine Ware ran. Das bedeutete viel viel
Arbeit, ausladen, aufpacken, stapeln.Auch hatte mein Vater eine
riesige elektrische Holzsäge und dann wurde immer Holz gesägt
für den Ofen und natürlich unsere Kunden. Im Winter war nur
Hektik angesagt und mein Vater ging bereits um 4 Uhr in den
Laden und hat den Laster vorbereitet. Früh ging es auf dem
Bahnhof los. Abends ca. 20 Uhr war dann Schluss. Wobei meine Mutter, die auch im Laden mitarbeitete und wenig
Zeit hatte, abends die Tourenzettel und Bücher machte.Sodass ich immer
versuchte, irgendwie meinen Eltern zu helfen.Trotzdem hatten sie
immer Zeit für mich, denn sie waren ja im Laden .Im Sommer war
es ja besser und für meinen geliebten Sport, fuhren sie mich zu
allen Sportfesten und haben immer den Sport unterstützt. Meine
Mutter war im Herzen eine Sportlerin, bei den Olympischen
Spielen 1936 , als beste Schulsportlerin war sie stolz, bei der
Eröffnungsfeier
dabei gewesen zu sein. Zu allen Meisterschaften fuhren sie hin,
meine Mutter führte Leistungslisten von Deutschland , wo ich oft
den 3.Rang einnahm. Leider klappte es dann nicht bei den
Meisterschaften. Voller Freude umso mehr, als ich im Alter noch
bei den Deutschen Beh.Mst.Schaften 3 x gewann und sie das
erleben konnte. Also der Sport wurde immer sehr unterstützt..Das war auch gut so und sollte von den Eltern heute mehr
unterstützt werden. Nicht nur die Kinder vor dem Computer sitzen
lassen. Natürlich gehört auch AUFWAND dazu. Kinder hin und
her...Meine Eltern waren schon richtig stolz auf mich und haben
mich voll unterstützt. Von NICHTS kommt NICHTS. 1975 wurde mein
Sohn Michael geboren, ein Wunschkind, später stellte sich
heraus, die Entwicklung verlief sehr sehr langsam und ich musste
akzeptieren, dass das Kind einen leichten Sauerstoffmangel bei
der eingeleiteten Geburt bekommen hat. Ein Schicksalsschlag, der
uns aber großen Auftrieb gab, zu kämpfen. Viele Therapien und
alle Möglichkeiten wurden ausgeschöpft. Wieder ein Kampf, aber zum Glück ist Michael, ein
sehr zufriedener Mensch, heute 34 Jahre, arbeitet in der BWB und
ist glücklich in seinem Verein. Die Scheidung von Michaels Vater
hatte mit diesem Schicksalsschlag nichts zu tun, |
wir geben heute
ALLE ALLES für Michael, einschließlich der sehr lieben
Großeltern aus Zehlendorf. Alleinerziehend seit 1981 starb dann
mein Vater mit 60 Jahren und meine Mutter wurde dadurch zu einem
Pflegefall. Viele Jahre lief der Sport dadurch leider nur sehr
spartanisch. 1989 wieder ein schwerer Schlag, ich hatte
Brustkrebs, musste schwere Chemotherapie und Bestrahlungen über
mich nach der Operation ergehen lassen. Aber wie sagte der Arzt,
sie müssen und wollen......sie haben ein 13jähriges Kind, ja da
wollte ich leben.....Zu dieser Zeit half mir in allen Belangen
meine Freundin und Krankenschwester Angela. Ohne SIE, wäre ich
heute Nicht mehr und nicht DAS, was ich noch erreichte. Kraft,
Mut, tägliche Gespräche bis heute gaben mir meine positive
Kraft. Ich bin ihr unersetzlich dankbar dafür. 1990 kam das
Leben zurück, ich arbeitete wieder volle Stundenzahl in der AEG.
Es ging uns wieder gut. Nun kam der berufliche Schlag, Aus für
die AEG, das bedeutete für mich als nunmehr Schwerbehinderte
erstmals Arbeitsamt, aber dann EU-Rente, wobei ich nunmehr zum
Glück meine RIESENALTERSRENTE bekomme. Aber Geld ist nicht
ALLES, die Gesundheit und Zufriedenheit im Leben, das habe ich
gelernt.
| Vor 5 Jahren verstarb meine Mutter und ich wurde
zeitlich freier, da Kam die Frage, Ehrenarbeit im ASV?
Na, klar, ich wollte mich nochmals beweisen und es ging
los. Abteilung Leichtathletik hatte noch 2 Kinder, heute
sind es 79!!!! Jüngere Menschen gab es nicht,
hervorragende unentbehrliche Senioren, aber auch da
musste etwas getan werden. Mit meiner Freundin Angela
und Michael gründeten wir eine Wohngemeinschaft und es
ging wieder los. |
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Ja privat sehr zufrieden mit unserer neuen, alten Heimat
"Thomasiusstraße", ist das Sportleben noch etwas ausgiebiger
geworden. Nachdem die Leichtathletik mit meinen Freunden Holger
Blume, Internet-Max, sowie viele viele neue Freunde, die wir
geschenkt bekommen haben, prima angelaufen ist, kam die Frage, -
könntest Du Dir vorstellen, Vorsitzende vom ASV zu werden?! -
Ca. 1300 Mitglieder , neun Abteilungen,eine große
Herausforderung für mich noch mal im Leben! Viele Jahre meines
Berufslebens waren ja vertan durch Krankheit, Arbeitslosigkeit,
Berentung... also wagte ich im April 2009 diesen Schritt " ASV
„. Nun natürlich viele viele Probleme, Neuland auf der ganzen
Linie.Man kann sich nicht vorstellen, wer es nicht mal erlebt
hat, wie viel Arbeit, Zeitaufwand, Frust und Freude zu diesem
"ehrenamtlichen Job" gehören. Auch darf man nicht auf Zeiten
achten. Teilweise 30-40 Stunden verbringe ich die Woche im
ASV-Büro und in den Sporthallen. Inzwischen haben wir den
Standort unserer Geschäftsstelle, „ kostensenkend ", natürlich
in den Sportpark Poststadion verlegt. Junge Leute sollen für den
Nachwuchs in allen Sportbereichen sorgen. Wir wollen den Verein
einfach mehr insgesamt sehen und moderner und offener machen.
Jeder der aber auch meine organisatorisches "NEIN" in einigen
Belangen erlebt, sollte einfach meine jahrelange Erfahrung
sehen. Eine Balance finden zwischen "JUNG UND ÄLTER", Neuaufbau
und vieles MEHR sind noch in meinem Kopf. Ein nunmehr tolles
Team in der ASV-Geschäftsstelle steht mir zur Seite.
>Zusammenstehen, trotz mancher Probleme, dann kommt auch der
Erfolg< Das habe ich ja nunmehr in meinem Leben, wo ich auch
etliche Jahre als Clubsekretärin beim BSV 92 arbeitete gelernt.
Meine Freunde im Sportverein
sind außer meiner LIEBEN zu Hause meine Familie und das macht es
so wertvoll. Immer auch an meiner Seite und Vorbild in allen
sportlichen Belangen unser Helmut Böhm. Die Belange der Menschen
sind es auch, die für mich sehr wichtig sind, ob Krankheit,
Ausweisung von Migranten,Probleme jeglicher Art, JEDER ob GROSS
UND KLEIN, kann zu mir kommen.Nicht nur die Abteilungen mit den
großen sportlichen Erfolgen, nein die Menschen aller Schichten
und Nationen, das " ZUSAMMENSEIN aller beim Sport" und das
VERSTEHEN untereinander ist für mich ein Verein. Daran möchte
ich weiterarbeiten, meine Sportfreundin Anke Brost, sagte
neulich einen guten Satz.... Bärbel" Dank Dir, sind wir kein 08
15 Verein ". Ja das ist es , Menschen mit Leistungen sind große
Klasse und ich freue und bewundere Sie , aber Menschen, die
behindert sind und Sport treiben, sich hinschleppen zur
Sporthalle und stolz sind, auf IHREN ASV. " D A S I S T E S "
was ich bewirken möchte.
Alle Menschen sind gleich. Nun vielleicht kann ich "VIELES"
verstehen, weil ich es durchlebt habe.Ich habe noch viel vor und
hoffentlich noch viel Zeit für meinen ASV und meinen Freunden.
Ich bin wieder angekommen in Berlin-Moabit.
Eure Bärbel Jensch |
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Mein Sohn Michael , meine Angela.
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Damals, ab 1952
Meine Mutter und Oma
Mutter, Vater und ich unterm Weihnachtsbaum
Meine zwei Ehemänner rechts und links (aber nacheinander)
Berufsjahre
Der Kohlenplatz, Bärbel´s "Spielplatz" aus
Kindertagen
mehr aus Bärbel´s Familienalbum, Foto
anklicken.

Der Kohlenladen in der
Werftstraße, früher Berlin NW21


Michael, August 2010
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