Herzlich willkommen auf meiner
privaten Homepage
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Meine Kindheit......

" Mein Spielplatz war vor dem Laden und auf dem Bahnhof, sowie  die Gerhardstraße, wo wir mit Federballschlägern <Tennis spielten>.
Auch war das Fußballspielen meine Leidenschaft mit vielen Jungs, sowie das " BUKKERSPIELEN. "   Das waren Murmeln, bunte Glaskugeln, man machte ein kleines Loch und warf und schob, wer als ERSTER ALLE IM LOCH hatte , war Sieger. Ja, das waren noch Kinderspiele, vor allen Dingen, man war den ganzen Tag "DRAUSSEN" ! Ja ohne Ball ging bei mir NIE WAS, das sollte auch immer so bleiben.Bis heute spiele ich gern "Rentnertennis". Im Herbst bauten wir uns Drachen, holten Latten und Papier, Schnur,
Kleber und los ging es.

Im Winter fuhren wir Schlitten im "Fritz-Schloss-Park". Der Kohlenladen, der Kohlenplatz sowie unser Stadtbahnbogen, alles Lager oder Verkaufsstätten von der Familie Müller, früher Gradowski (mein Großvater), waren immer aufregend und meist hektisch.
Besonders im Winter hatte nie JEMAND Zeit, meist mehr als 10 Arbeiter sowie Aushilfen fuhren die Kohlen zu den Kunden.
Mein Vater sagte immer, der " schwerste Job ", hätten wir doch bloß eine Bäckerei, Ware über den Tisch und weg. Nun so war es bei uns nicht.Wir brauchten Autos, angefangen mit "Puppchen" einem Trekker, den ich sehr liebte. Als 4jährige saß ich stolz neben unserem Arbeiter" WÖLFCHEN "und sagte ganz aufgeregt, Wölfchen gib Gas, der kippt doch nicht.Das wurde ewig erzählt. Autos waren seitdem mein Ding.
Mit 17 Jahren Fahrschule, mit 18 Führerschein, seitdem habe ich  ca. 35 Autos gehabt... habe aufgehört zu zählen. Ja, das war auch ein
Hobby. Nun endlich Ruhe davon. Mein Vater schenkte mir nachdem ich den
Führerschein gemacht hatte und nach Hause kam, einen Autoschlüssel, geh mal in die Gerhardstraße. Er hatte mir einen alten Käfer Baujahr
1955/56 gekauft. Das schönste Auto auf der Welt, ich habe es nie vergessen und meinem Vater immer gedankt. Autofahren war immer meine Leidenschaft. Am Wochenende nach Österreich und zurück,kein Problem - früher !!!! Ja der Kohlenladen, in 3. Generation über 100 Jahre Kohlenladen in unserer Familie, nur bei mir" WAR DANN ALLES " vorbei.  Das Leben hat sich total geändert, meine Eltern gaben den Laden 1976 ab. Zu Zeiten meines Großvaters und Eltern wurde der " Zoo " beliefert. Bäckereien, Fleischwarenfabriken in der Lehrter Straße, Arztpraxen sowie hunderte von Kunden von Berlin-Moabit bis raus nach Gatow - Kladow fuhr mein Vater auch im  Sommer. Man nannte es im Sommer "einlagern".Dann waren die Kohlen natürlich billiger. Ich könnte noch ewig von den Problemen, Sorgen und Nöten von den
Kohlenhändlern berichten, aber ALLES VORBEI. Wobei meine Mutter nie den Kohlenladen mochte, sie war auf der höheren Handelsschule gewesen und eine sehr gute Stenosekretärin gewesen. Als dann überraschend mein Großvater starb, übernahmen meine Eltern den Betrieb. Das war damals sehr lukrativ. Uns ging es richtig gut, im Alter brachte DAS GANZE eine Minirente für meine Mutter, denn Selbstständige haben selten geklebt......Eingezahlt in die private Rentenversicherung.Ich habe auch noch beim Großhändler meiner Eltern gelernt, also "KOHLE von der Pike auf". Gern möchte ich mal nach Senftenberg fahren, wo die Waggons früher herkamen. Alles Erinnerungen....

 
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Mein "Spielplatz,der Kohlenplatz.

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