Anfang der Geschichte:Integrationspreisträger ASV Berlin kämpft mit Familie Jayasinghe um Bleiberecht. Damit hatte Bärbel Jensch nicht gerechnet: Als sie im Dezember 2008 den Integrationspreis der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Berlin-Mitte für unseren Verein entgegen nahm, stand Ranjani Jayasinghe neben ihr. Die gebürtige Ceylonesin engagiert sich seit Jahren in unserem für seine interkulturellen Verdienste ausgezeichneten Verein, ihre Tochter turnt begeistert bei uns mit. Jetzt müssen Ranjani Jayasinghe und ihr Mann darum kämpfen, in Deutschland bleiben zu dürfen. Jobverlust stellt nach 25 Jahren Aufenthaltsrecht in Frage: Deutschland ist für die Familie mehr als ein Gastland. Vor 25 sind die Jayasinghes aus Sri Lanka nach Deutschland gekommen. Die neunjährige Tochter Thivanka ist hier geboren und aufgewachsen. „Deutschland ist unsere Heimat“, sagt Ranjani Jayasinghe. Als Botschaftsangestellte hat sie zuletzt 13 Jahre in der Botschaft von Malaysia gearbeitet. Als Anfang des Jahres ein neuer Botschafter sein Amt antrat und seinen eigenen Stab mitbrachte, war sie ihren Job los. Damit nicht genug, muss die Familie jetzt um ihr Aufenthaltsrecht fürchten, denn das ist auch nach 25 Jahren in Deutschland an den Nachweis einer den Lebensunterhalt sichernden Beschäftigung gekoppelt. Noch verfügt die Familie über ihre Diplomatenpässe, doch kann die Botschaft diese mit sofortiger Wirkung einziehen.So können wir helfen: Neue Anstellung für die Jayasinghes Ranjani Jayasinghe sorgt sich vor allem um ihre Tochter. „Für Thivanka ist es sehr wichtig, dass sie weiterhin in Deutschland zur Schule gehen und mit ihren Freunden zusammen sein kann. Wir werden alles dafür tun, damit wir hier bleiben können.“ Die Familie steht nicht allein. „Thivanka ist hier groß geworden. Deutschland ist ihr Zuhause. Dazu gehört auch unser Verein. Nicht auszudenken, wenn die Familie gehen müsste“, sagt Bärbel Jensch. Der ASV wird dafür kämpfen, dass die Jayasinghes nicht in eine ungewisse Zukunft entlassen werden. Jetzt geht es dabei vor allem um eines: Arbeit für die Jayasinghes zu finden. Ranjani Jayasinghe ist eine erfahrene Haushälterin und gerne bereit in der Pflege, in der Kinderbetreuung oder in einem Küchenbetrieb zu arbeiten. Fahrdienste und Hausmeisteraufgaben erledigt ihr Mann zuverlässig. Neben ihrer Muttersprache sprechen die Jayasinghes fließend Deutsch und Englisch.Haben auch Sie eine Idee, wie man der Familie helfen kann? Wir freuen uns über jedes Jobangebot und jeden Expertenrat.

Vorsitzende vom ASV Berlin,
"dem Kiezverein aus Mitte"
Bärbel Jensch kämpfte erfolgreich um das Bleiberecht für unsere
ASV-Familie Daladawatta
 

Meine Freunde

Familienalbum

Meine Kindheit

 

 

Eine tolle Begegnung mit Frau Prof.Dr.Rita Süssmuth...
" Wer nicht kämpft, hat schon verloren "
Spruch von Frau Prof.Dr. Rita Süssmuth.....
Im Kampf um das Bleiberecht für unsere Familie "Ranjani/Thivanka", waren wir eingeladen, zur Preisverleihung der Berliner Tulpe 2010, im roten Rathaus am 15.März 2010. Nach der Verleihung war noch die Gelegenheit, zum
Austausch zum Thema Integration.Das wollte ich natürlich nutzen...........Eine der bedeutendsten Frauen Europas, nach 1945 begegnete mir dabei und es war mir eine sehr große Ehre, mit Frau Prof.Dr.Rita Süssmuth sprechen zu dürfen. Eine noch heute engagierte , sehr menschliche Politikerin, gab uns sehr sehr wertvolle Informationen zum Bleiberecht und Hilfestellung. Frau Jensch, bleiben Sie am Ball, sagte Sie mir zum Schluss, unseres Gespräches, worauf ich lachend antwortete, darauf können Sie sich verlassen Frau Professor Süssmuth. Frau Süssmuth war von 1985-88 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Von 1988 - 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages- 1987 Frau des Jahres - bekam 1988 den begehrten Bambi -Frau Süssmuth setzt heute u.a. Schwerpunkte auf Zuwanderung ,Bildung, Frauen,Gesundheit -----------u.v.m. !!!! Heute noch in ganz vielen wichtigen Projekten Europas tätig.
Ein großer Tag auch in meinem Leben, Dank Ranjani.....Was gibt es doch für tolle Frauen in unserem Land !!!!
Eure Bärbel Jensch
Unsere Hoffnung hat sich erfüllt vor Ostern. Wir möchten auf diesem Wege alle lieben Menschen DANKEN, die unsere ASV-Familie begleitet, unterstützt und geholfen haben. Ein glückliches Ende. Aufenthalt, Arbeitsrecht, vorerst für 3 Jahre, die dann aber eines Tages in ein Dauerbleiberecht enden. Der Weg ist das Ziel. Wir konnten helfen und waren dabei, wunderbare liebe Menschen zu helfen, die in unserem „WIRRWARR der Behörden,“ ganz schön einsam und allein waren. Helfen zu dürfen ist wunderbar, besonders, wenn es ein gutes Ende hat. Eine glückliche und dankbare Bärbel Jensch und alle ASV(er).Besonderen Dank unserem Max Jorde, der unsere Geschichte durch das Internet begleitet, dadurch wurde uns viel geholfen.

 

Thivanka, Bärbel ,Ranjani

 Artikel

 Sport für die Seele

Menschen in Mitte

Sportliche Kinderjahre beim ASV

 
 
Mein Sohn Michael bei seiner Lieblingsdisziplin dem Kugelstossen.   Sport im Bild, aus dem Album von Bärbel Jensch